Vita Classica-Therme Bad Krozingen
Impressum Herausgeber Bäder

Impressum: Herausgeber Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen und die Bögle GmbH, Freiburg, Fotografie: Mathias Osti, Freiburg Reisenden zusätzlich eine Ausfertigung der Reisebestätigung in Textform übermitteln. 1.4 Die KBG weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, Emails, über Mobilfunkdienst ver- sendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kün- digungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziff. 3). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen er Vertragsabschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht. 2. Bezahlung 2.1 Soweit in der Buchungsbestätigung ausdrücklich vermerkt ist, dass die gesamte Zahlung des Reisepreises zum Aufenthaltsende zahlungsfällig wird und an den Gastgeber als Inkas- sobevollmächtigten der KBG zu bezahlen ist, werden Zahlungen vor Reiseende nicht erhoben. 2.2 Die KBG und Reisevermittler dürfen Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern und annehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungs- vertrag besteht und dem Reisenden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Nach Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheines der Rei- sepreis 3 Wochen vor Reisebeginn fällig. 2.3 Abweichend von den Regelungen in Ziffer 2.2 entfällt die Übergabe eines Sicherungs- scheines als Voraussetzung für die Zahlungsfälligkeit, wenn das Pauschalangebot keine Be- förderung zum Ort der Erbringung der Pauschale Reiseleistungen und / oder zurück enthält und abweichend von Ziffer 2.2. vereinbart und in der Reisebestätigung vermerkt ist, dass der gesamte Reisepreis ohne vorherige Anzahlung nach Beendigung der Pauschalreise zum Aufenthaltsende zahlungsfällig ist. 2.4 Leistet der Reisende die Zahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkei- ten, obwohl die KBG zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, ihre gesetzlichen Informationspflichten erfüllt hat und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Reisenden besteht, so ist die KBG berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten und den Reisenden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 3 zu belasten. 3. Rücktritt durch den Reisenden 3.1 Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber der KBG unter der nachfolgend angegebenen Anschrift zu erklären. Falls die Reise über einen Reisevermittler gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt in Textform zu erklä- ren. 3.2 Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung verlangen, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen; Umstände sind unvermeidbar und außergewöhn- lich, wenn sie nicht der Kontrolle des Reiseveranstalters unterliegen, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. 3.3 Die KBG hat die nachfolgenden Entschädigungspauschalen unter Berücksichtigung des Zeitraums zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn sowie unter Berück- sichtigung der erwarteten Ersparnis von Aufwendungen und des erwarteten Erwerbs durch anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen festgelegt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt mit der jeweiligen Stornostaffel berechnet: A bis zum 31. Tag vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises B vom 30. bis zum 21. Tag vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises C vom 20. bis zum 12. Tag vor Reisebeginn 40 % des Reisepreises D vom 11. bis zum 03. Tag vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises E ab dem 02. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtanreise 90 % des Reisepreises 3.4 Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit wird dringend empfohlen. 3.5. Dem Reisenden bleibt es in jedem Fall unbenommen, der KBG nachzuweisen, dass die KBG überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihr geforderte Entschädigungspauschale. 3.6 Die KBG behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit die KBG nachweist, dass die KBG wesentlich höhere Auf- wendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist die KBG verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendun- gen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen. 3.7 Ist der Reiseveranstalter infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, hat er unverzüglich, in jedem Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung zu leisten. 3.8 Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 e BGB vom Reiseveranstalter durch Mitteilung auf einem dauerhaften Datenträger zu verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt. Eine solche Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie dem Reiseveranstalter 7 Tage vor Reisebeginn zugeht. 3.9 Werden auf Wunsch des Reisenden nach Vertragsschluss Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft, der Verpflegungsart oder sonstiger Leistungen (Umbuchungen) vorgenommen, so kann die KBG, ohne dass ein Rechtsanspruch des Reisenden auf die Vornahme der Umbuchung besteht und nur, soweit dies überhaupt möglich ist, bis zum 31. Tag vor Reisebeginn ein Umbuchungsentgelt von 25,- erheben. Spätere Umbuchungen sind nur mit Rücktritt vom Reisevertrag und Neu-buchung entsprechend den vorstehenden Rücktrittsbedingungen möglich. Dies gilt nicht für Umbuchungswünsche, die nur ge- ringfügige Kosten verursachen oder wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil KBG keine, unzureichende oder falsche vorvertragliche Informationen gemäß Art. 250 § 3 EGBGB gegenüber dem Reisenden gegeben hat. 4. Obliegenheiten des Reisenden 4.1 Reiseunterlagen: Der Kunde hat der KBG oder seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zu informieren, wenn er die notwendigen Reiseunter- lagen (z.B. Hotelgutschein, Voucher) nicht innerhalb der von der KBG mitgeteilten Frist erhält. 4.2 Mängelanzeige / Abhilfeverlangen: A Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. B Soweit die KBG infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651 n BGB geltend machen. C Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter der KBG vor Ort zu Kenntnis zu geben. Ist ein Vertreter der KBG vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, sind etwaige Reisemängel an die KBG unter der mitgeteilten Kontaktstelle der KBG zur Kenntnis zu bringen; über die Erreichbarkeit des Vertreters der KB bzw. seiner Kontaktstelle vor Ort wird in der Reisebestätigung unterrichtet. Der Reisende kann jedoch die Mängelanzeige aus seinem Reisevermittler, über den er die Pauschalreise gebucht hat, zur Kenntnis bringen. D Der Vertreter der KBG ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen. 4.3 Fristsetzung vor Kündigung: Will der Reisende den Pauschalreisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651i Abs. (2) BGB bezeichneten Art, sofern er erheblich ist, nach § 651l BGB kündigen, hat er der KBG zuvor eine angemessene Frist zur Abhil- feleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Abhilfe von der KBG verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist. 5. Beschränkung der Haftung 5.1 Die vertragliche Haftung der KBG für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren und nicht schuldhaft herbeige- führt wurden, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. 5.2 Die KBG haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zu- sammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. vermittelte Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Reisebestätigung ausdrücklich und unter Angabe der Identität und Anschrift des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet wurden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Pauschalreise der KBG sind und getrennt ausgewählt wurden. Die §§ 651b, 651c, 651w und 651y bleiben hierdurch unberührt. 5.3 Die KBG haftet jedoch, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärung- oder Organisationspflichten der KBG ursächlich geworden ist. 6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen, nicht von der KBG zu vertretenden Gründen nicht in An- spruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Die KBG wird sich jedoch, soweit es sich nicht um ganz geringfügige Beträge handelt, beim Leistungsträger um eine Rückerstattung bemühen und entsprechende Beträge an den Reisenden zurück bezahlen, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an die KBG zurückerstattet worden sind. 7. Rechtswahl- und Gerichtsstand; Information über Verbraucherstreitbeilegung 7.1 Für Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedsstaats der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird für das gesamte Rechts- und Vertragsverhält- nis zwischen dem Reisenden und der KBG die ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart. Solche Reisende können die KBG ausschließlich an ihrem Sitz ver- klagen. 7.2 Für Klagen der KBG gegen Reisende bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsicht oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz der KBG vereinbart. 7.3 Die KBG weist im Hinblick auf das Gesetzt der Verbraucherstreitbeilegung darauf hin, dass die KBG nicht an einer freiwilligen Verbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eine Verbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieser Reisebedingungen für die KBG verpflichtend würde, informiert die KBG die Verbraucher hierüber in geeig- neter Form. Die KBG weist für alle Reiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattform https:// ec.europa.eu/consumers/odr/ hin. Diese Reisebedingungen sind urheberrechtlich geschützt; Heilbäderverband Baden-Württemberg e.V. und Noll & Hütten Rechtsanwälte, Stuttgart / München, 2019 Reiseveranstalter ist: Kur und Bäder GmbH Geschäftsführer Rolf Rubsamen Herbert-Hellmann-Allee 12 79189 Bad Krozingen Tel. +49 7633 4008-120 Fax +49 7633 4008-122 mailbad-krozingen.info Registergericht Freiburg / HRB: 310017 43
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